In Zeiten, in denen ein jeder seinen eigenen Desktop-Hintergrund hat, eine individuelles iPhone-Täschchen oder eine eigene Google-Benutzeroberfläche, verwundert es - zumindest wenn man erst einmal darüber nachdenkt - dass wir nach wie vor unsere Toilettendeckel teilen. Und das nicht nur mit der Familie, sondern auch im Büro. Dies birgt natürlich gewisse hygienische Risiken und so entschloss sich der tschechische Designer Jan Ctvrtnik das Problem aus der Welt zu schaffen.
Seine Lösung heisst Toilet Pages und basiert auf der einfachen Idee, ausgesprochen dünne Toilettenringe gleich einem Ordnersystem übereinander zu stapeln und so kann ein jeder Benutzer seinen Ring nach seinen eigenen Bedürfnissen behandeln. In Anbetracht der Lage, dass "Fremdgehen" hinter geschlossener Toilettentüre kaum verhindert werden kann und die Hinterbliebenschaft des obersten Ferkels auf die unteren Ringe laufen dürfte, scheint die Idee doch eher komisch als wirklich erfolgsversprechend. Nichtsdestotrotz ist sie kreativ und verdient gerade darum Beachtung. Oder einen Preis bei Chindogu...
Jan Ctvrtnik