Es gibt hässliche Fliesen. Und schöne. Aber es gibt auch mehr als Fliesen. Doch gerade das Badezimmer hält sich mit erstaunlicher, fast erschreckender Beharrlichkeit schon seit Jahrzehnten an den Materialmix aus Keramik, Glas und Chromstahl. Und in Anbetracht der Lage, dass der Spannteppich der 1990er im Wohnbereich als Bakterienschleuder gebrandmarkt wurde und dem glatten und modernen Parkett Platz machen musste, erstaunt es, dass der Werkstoff Holz weiterhin noch um den Einzug ins Badezimmer kämpft. Grund dafür ist wohl die Tatsache, dass die meisten Leute glauben, Holz wäre aufgrund hygroskopischer Eigenschaften (quellen, schwinden) im Nassbereich nicht sinnvoll anwendbar. Doch weit gefehlt: in der modernen Produktion weiß man längst, mit diesen Dingen umzugehen.
Marktführer im deutschsprachigen Raum auf diesem Sektor ist die Boxler GmbH aus Rammingen, welche sowohl bei Böden als auch bei Inneneinrichtungen probiert, dem Holz im Badezimmer die größtmögliche Verwendung zu geben. Waschtische aus amerikanischer Kirsche, ganze Badeinrichtungen aus Ahorn oder Eiche und erhabene Landhausdielen als Bodenbeläge – alles lediglich eine Frage des Planungswillens.
Kurzum: Holz gibt dem Bad eine Harmonie und materielle Sinnlichkeit, welche selbst durch die schönsten Keramikfliesen nicht zu erreichen ist. Der Bodenbelag aus geräucherter Eiche beispielsweise verdient schlichtweg Bestnoten. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis Holz(werkstoffe) in Badezimmern und Spa-Bereichen zur geschätzten Alltäglichkeit werden.
Boxler