Im Verlauf seiner Karriere ging er mehrmals bankrott, musste als Angestellter in der eigenen Firma arbeiten und schlussendlich endete er doch als einer der weltweit erfolgreichsten Architekten der Welt mit einem gigantischen Büro in Paris, Prestigeprojekten weltweit (u.a. das Institut du Monde Arabe in Paris, die Oper in Lyon oder den Torre Agbar in Barcelona) und nicht zuletzt erhielt er dieses Jahr den Pritzker-Preis, die unbestritten angesehenste Ehrung in der Architektur.
Dass er im grossen Massstab mit Wasser umgehen kann, hat er schon beim Bau von "Les Bains des Docks" in Le Havre unter Beweis gestellt (mehr dazu hier). Für den belgischen Sanitärhersteller JADO hat er unlängst das Handwerk des Designers übernommen und eine gesamte Badezimmerkollektion kreiert. Vom doppelbodigen Waschtisch aus mattiertem Mineralwerkstoff über die Badewanne mit drei Wasserablaufschlitzen und den modularen Handtuchhalter ist alles dabei, was man zur Badezimmereinrichtung braucht.
Das wahre Highlight der Kollektion liegt jedoch nicht in der formalen Seite des Designs sondern im funktionalen Teil: Allgemeinverständliche Piktogramme und in die Armaturen integrierte Mikro-Sensoren, welche auf Berührung reagieren, ermöglichen eine instinktive Regulierung des Wassers und den puristischen Look. Nachteilig könnte sich allerdings der Batteriebetrieb erweisen, wenn das Bedienelement ausfällt und das Wasser noch läuft...
JADO