
«Mountain, stone, water - building in the stone, building with stone, into the mountain, building out of the mountain, being inside the mountain - how can the implications and the sensuality in the association of these words be interpreted, architecturally? The whole concept was designed by following up these questions; so that it all took form step by step.»
Mit diesen Worten beschreibt der schweizerische Architekt Peter Zumthor eine der wohl schönsten Schöpfungen moderner Architektur, die - erst zwei Jahre vorher gebaut - 1998 schon unter Denkmalschutz gestellt wurde. Die einzige Therme des Kantons besticht durch formalen und materiellen Purismus, sind doch lediglich 60'000 je meterlangen Quarzitplatten in drei verschiedenen Dicken zu einer einnehmend ruhigen Form am Berghang, einem Versatzspiel kubischer Volumen und Loggien, kombiniert worden.
Als steinerner Tempel der Entspannung könnte man das Gebäude bezeichnen. Und in der Tat, wer in dem Komplex aus 14 °C kaltem Eisbad, regulärem Bad (32 °C), Blütenbad (33 °C), Klangbad mit Resonanzraum und eigener Komposition Fritz Hausers (35 °C), 42 °C heissem Feuerbad, Schwitzstein, Massageraum, diversen Ruheräumen und Aussenbereichen keine Ruhe findet, der könnte sich selbst als einziger Mensch auf dem Mond nicht entspannen. Und für den wäre jeder Liter des berühmten Valser Quellwassers verschwendet.
Für alle anderen: Auf in die Schweiz!
Therme Vals