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21. August 2008

Die spinnen, die Koreaner...

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Eingetragen von: Erneste Appell

Benimmkurse fürs Volk im Rahmen der Olympiavorbereitung, das Tamagotchi, Chindogu und und und... die Liste der Bizarrerien des fernen Ostens ist schier endlos und es scheint, ein Wettkampf um das Absurdeste zivilisatorische Erzeugnis sei ausgebrochen. Ernsthafte Gewinnchancen sind hier dem Koreaner Sim Jae-Duck einzuräumen. Der millionenschwere Gründer einer Sanitärfirma behauptet, auf einer Toilette geboren zu sein und macht aus dieser seiner Schicksalsgeschichte eine lebensdominierende Angelegenheit. Der Höhepunkt der sanitären Phrenesie: Ein rund 1,6 Millionen US-Dollar teures Haus in Form einer Toilettenschüssel.

Für etwa 50'000 Dollar pro Nacht kann ein jeder in den Genuss des einmaligen Ambientes kommen und damit die von Jae-Duck gegründete World Toilet Organisation (WTO) unterstützen, welche es sich zum Ziel gesetzt hat, die weltweiten Standards im Sanitärwesen zu heben. Gerade in den Schwellenländern ist dies sicherlich eine gute Idee, doch bleibt offen, wer das nötige Kleingeld für den Spass hat. Falls die Strategie nicht aufgeht, kommt der finanzielle Großerfolg mit Sicherheit dank dem im Hause Jae-Duck entwickelten Pissoir für die Frau.

World Toilet Organisation

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