Die Wirtschaftskrise hat allen gezeigt, dass das kapitalistische Konzept von Wohlstand durch Wachstum an seine Grenzen gerät und die unvermeidbare Blasenbildung durch diesen uneinlösbaren Wachstumsdruck zu schmerzvollen Entladungen führt. Ein systemischer Ausweg scheint derzeit nicht in Sicht aber dass beispielsweise der Dollar als globale Leitwährung das Gold abgelöst hat, erscheint spätestens seit dem immensen und rasant steigenden Schuldenberg der USA auf Kosten der restlichen Welt nicht jedem als klug.
Und hiermit wären wir beim Thema: Gold. Das Edelmetall von zeitlosem Wert, Eleganz und Strahlkraft findet nun auch auf Fliesen aufgetragen und im Massstab von 7,2 auf 7,2 Zentimetern den Weg ins Badezimmer. Ein opulenter Eindruck, sicher, und nicht jedermanns Sache aber schliesslich richtet sich der Hersteller Steuler mit seinen Gold Tiles auch "an Liebhaber anspruchsvoller Interieurs, Ästheten und Designorientierte, die sich durch ein überdurchschnittliches Bedürfnis nach repräsentativem Wohnen charakterisieren" und "zaubert ein Ambiente voller Exzellenz, Erlesenheit und individueller Badkultur". Schöner kann man das nicht sagen.
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