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15. Januar 2012

Schilfdusche

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Eingetragen von: Erneste Appell

 

Die freistehende Badewanne gehört gegenwärtig zum Einmaleins des Baddesigns und dementsprechend gibt es auch zahllose freistehende Wasserhähne. Was es bislang noch selten gibt, das ist die freistehende Dusche, also eine Duscharmatur, die nicht an der Wand sondern auf dem Boden montiert wird.

Die Idee, die die Designer von Newform diesbezüglich hatten, ist denkbar einfach und die erste Skizze besteht vermutlich aus exakt einer Linie: Einer Kurve, die der Ansicht der Dusche Minimal entspricht. Ein wenig erinnert diese an ein Schilfrohr im Wind. Es sind wohl die äusserst schlanke Proportion und der leichte Schwung, die diesen Eindruck hervorrufen. Der Platzbedarf für eine solcherart inszenierte Dusche ist natürlich etwas grösser, doch sprechen wir hier auch nicht von der Morgenroutine sondern vielmehr von Wellness und Duschgenuss.

Newform > Products > Wellness > Minimal

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17. Dezember 2011

Richmond

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Eingetragen von: Erneste Appell

 

Outdoor-Duschen sind ein trauriges Kapitel in der Designgeschichte. Meist aus hässlichem Plastik produziert, vermögen sie so manchen aussenliegenden Wellness-Bereich zu entstellen. Das Gerüst der Dusche RICHMOND von Cane-Line ist zwar auch nicht komplett überzeugend, die Verkleidung in Lexan passt jedoch bestens zu herkömmlichen Gartenmöbeln und die Bodenfläche mit dem Naturstein im Zentrum und den Radial zugeschnittenen Holzdielen ist schon fast ein Hingucker.

 

Cane-Line RICHMOND

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12. Dezember 2011

Holz 2.0

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Eingetragen von: Erneste Appell

 

Dass Biodiesel den Maispreis in die Höhe treibt und in Südamerika zu regelrechten Lebensmittelengpässen führt, ist hinlänglich bekannt. Mittlerweile weiss man also durchaus, dass nicht alles worauf Nachhaltigkeit steht auch nachhaltig ist. Wenn man also den Slogan 'Resysta. The Better Wood' von der gleichnamigen Firma hört, möchte man wissen: Was steckt wirklich dahinter?

Der Hersteller rührt die Werbetrommel für sein Kunstholz, dank welchem in der utopischen Zukunft, die offensichtlich unmittelbar bevorsteht, kein Baum der Welt mehr gefällt werden müsse. Doch werden viele Regenwaldflächen nicht für Weideflächen gerodet, damit saftiges Fleisch heranwächst und nicht in erster Linie für Brennholz oder die Papierproduktion? Sei's drum. Die 'Formel der Zukunft', also die Inhaltsstoffe des neuen Zaubermaterials, sind 60 % Reishülsen, 22 % Steinsalz und 18 % Mineralöl. Faserverstärkt zu einer hybriden Masse gepresst gilt zu bedenken, dass Resysta bei der Produktion Energie benötigt und im Gegensatz zu Holz nicht von selbst wächst und dabei erst noch Kohlendioxid in Sauerstoff umwandelt. Und 18 % Mineralöl sind immerhin ein Fünftel des 'besseren Holzes' in einer Gesellschaft, die eigentlich besser schnell als langsam ins postfossile Zeitalter hinüberspringen sollte.

Soviel zu den Fragwürdigkeiten. Darüber sollten aber nicht die Stärken vergessen gehen: Resysta sieht Holz täuschend ähnlich, verfärbt sich dabei im Aussenbereich nicht gräulich, ist extrem rutschfest, wasser-, riss- und splitterfest und resistent gegen Insekten und Pilze. Im nassen Aussenbereich rund um Swimming Pools oder auch auf der gewöhnlichen, dem Regen exponierten Terrasse, ist Resysta also durchaus eine Alternative zum Holz. Eine Schreinerei auf den Java-Inseln hat gar ihre Produktion komplett auf Resysta umgestellt, das sich - natürlich - wesentlich einfacher Verarbeiten lässt - weil es weicher ist. Doch was macht das schöne Tropenholz aus? Richtig, es ist steinhart, unzerstörbar, eine wahre Knochenarbeit für den Schreiner und hat eine abwechslungsreiche Holzstruktur - und gerade letztere fehlt dem gar homogenen Holzersatz doch deutlich.

 

Resysta. The better wood.

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9. Dezember 2011

Dampfbad im Blättergold

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Eingetragen von: Erneste Appell

 

Der Sauna- und Dampfbadhersteller KLAFS beschwört auch beim neuen SYSTEM-DAMPFBAD D12 das Mantra der privaten Wohlfühloase als gross verglaste Box direkt im Wohnraum. Das ökologische Gewissen wird dabei Dank der hauseigenen GREEN STREAM-Technologie beruhigt und die Modulbauweise ermöglicht verschiedenste Kabinengrössen und Sitzanordnungen. Dazu gibt es indirekte Beleuchtung mit Farbwechsel und STERNENHIMMEL POLAR.

Soweit so gut, kaum ein Dampfbad, dass heutzutage nicht über die meisten dieser Features verfügt. Was hier im Design-Blog jedoch mehr interessiert ist die Variante ORO NERO, also Gold Schwarz, bei der die Sitzfliächen aus schwarzem Naturstein ausgführt werden und die Wände als 'Nebel wie ein metallischer Blätterregen im Herbst'. Ein edles Ambiente, ein Hauch von Luxus - so muss das sein.

 

KLAFS Dampfbad D12 Oro Nero

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19. Oktober 2011

Objekt der Woche: Auf Wolke Sieben

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Eingetragen von: Erneste Appell

© 2011 by sha.

In Wien und Paris ausgebildet, von Österreich bis Indien mit Preisen bedacht, beschäftigt sich der selbsternannte 'Künstler und Wahrnehmungsforscher' sha. mit ganzheitlichen Raum-Kunst-Werken. Konkret sind dies Objekte, die alle Sinne des Menschen ansprechen und stimulieren sollen.

Mit der WOLKE 7 CLOUD 9 knüpft sha. nun an seine erfolgreiche ALPHASPHERE an und schafft einen Raum der Entschleunigung. In Zusammenarbeit mit dem Saunabauer KLAFS und aufbauend auf dem Mutationsprinzip der Ur-Sinuslinie wurde so eine Doppelschale kreiiert, die weit mehr als eine gewöhnliche Wellness-Liege ist und im Prinzip auf den sie umgebenden WolkenRaum angewiesen ist. Beide Schalen leuchten aus dem Inneren heraus und bilden gemeinsam eine Art Rückzugskokon, der durch sanfte Schwingungen der Unterkonstruktion an kindheitliche und pränatale Erfahrungen anknüpfen sollen. Hinzu kommen die an die obere Schale projizierte Projektion von Wolkenanimationen sowie eine speziell entwickelte Klangkompsition, die auf den Räsonanzfrequenzen der Liege und des schwarzen Umgebungsraums aufbaut.

Kurzum, wer Raum und Geld hat und einen Ort der Entspannung sucht, der weit über Wellnessliege und Panflötenmusik hinausgeht: Hier ist er.

Und wer sich die WOLKE 7 CLOUD 9 genau anschauen möchte, kann dies an den OPEN DAYS & NIGHTS vom 7.11. - 11.11.2011 im Atelier des Künstlers tun.

sha. WOLKE 7 CLOUD 9

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8. Oktober 2011

Objekt der Woche: Talos Plus 160

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Eingetragen von: Erneste Appell

Eine Dusche ist keine Dusche ist keine Dusche. Die Talos Plus 160 von Hafro ist ein wahres Wellness-Hightech-Monster und verfügt ganz selbstverständlich über sämtliche Gadgets wie Schwalldusche, Regendusche, Massagedüsen und Steamer. Das Besondere sind jedoch die integrierte Lichttherapie, ein integriertes Touchscreen zur Steuerung und vor allem der Aussenanschluss für das iPhone mit eigens hierfür gestalteter Ablagefläche. Sogar beim Schwall-Steam-Regen-Dampf-Duschen nicht auf seine Lieblingsmusik in höchster Klangqualität verzichten zu müssen - mehr Luxus geht kaum.

GEROMIN gruppo

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6. Oktober 2011

Lingerie für Bad und Küche

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Eingetragen von: Erneste Appell

Für gewöhnlich machen Christies Lingerie Unterwäsche mit schönen Details, weichen Materialien und Stickereien - eben Lingerie für die privateren Stunden. Für einmal haben die Gestalter sich jedoch von der italienischen Gabianelli einspannen lassen, eine Fliesenkollektion zu entwerfen. Passend heisst sie Je T'aime und umfasst eine unter einem Zentimeter dünne Fliese im Format von 20x60 Zentimetern, die in weiss, schwarz, braun, rot, grün und blau erhältlich ist. Und natürlich schimmert sie seidig und ist mit einem leichten Blumendekor versehen. So schmückt sich das Badezimmer.

Gabbianelli Je T'aime by Christies Lingerie

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10. September 2011

Die Sauna-Vitrine

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Eingetragen von: Erneste Appell

Als einfache Holzbox mit komplett verglaster Front wirkt die Saunalinie Sky von effegibi extrem offen und verweist das bedrückende Schwitzkisten-Gefühl in die Vergangenheit schwedischer Holzfäller. Ebenso wie das Badezimmer sich gegenwärtig vom Hygiene- zum Lebensraum wandelt, so wird auch das Wellnessen zunehmends Teil des komfortablen Alltags - die Sauna also nicht mehr in den Luftschutzkeller gebaut und maschinell belüftet sondern frei im offenen, fliessenden Grunriss platziert.

Ästhetisch überzeugend und geradlinig gestaltet, wirkt Sky dabei wie eine hochwertige Vitrine, die das wertvollste Gut des Hauses präsentiert: Lebensqualität. Dazu gehört der Blick statt an eine Holztüre mit Guckloch in die Tiefe der Wohnung sowie, im besten Falle, durch die teilverglaste Decke in den Himmel oder die Galerie des Obergeschosses. Dass diese bis hin zur Kopfstütze durchdesignte Sauna sich eher an die höheren Einkommensschichten richtet, versteht sich dabei wohl von selbst. Schliesslich ist schon der Besitz einer eigenen Sauna höchst komfortabel, der Besitz einer Sauna mit Ausblick und Raumwirkung ist also Luxus pur.

effegibi Sky

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9. September 2011

Objekt der Woche: e15 MR03 NARA

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Eingetragen von: Erneste Appell

Wir kennen das Bild von grosszügigen Loftwohnungen, welches eifrig in den Wohndesignmagazinen verbreitet wird: Grenzenloser Raum durchsetzt mit einzelnen Schmuckstücken, vom Biedermeiersofa bis zum neusten iMac auf einer an stahlseilen abgehängten Schreibtischplatte. Ähnlich nonchalant wirkt der Spiegel MR03 NARA, den Philipp Mainzer für e15 entworfen hat. Doch hinter dieser vermeintlichen Nonchalance verbirgt sich gestalterisches Kalkül bis ins letzte Detail: Die 210x60 Zentimeter grosse Spiegelfläche wird von einem nur drei Zentimeter breiten Edelstahlprofil gehalten, nichts stört den Eindruck reduzierter Flächigkeit. Und auch das unkomplizierte An-die-Wand-Lehnen ist mehr, wird der Spiegel doch an der Rückseite mittels Öse fixiert.

Hier haben wir wahrlich gutes Design: Hochwertige Verarbeitung, perfekte Funktion, durchdachte Details und eine Wirkung, als hätte man das Stück beim Ausverkauf eines industriellen Werkhofs vor dem Müllcontainer gerettet.

e15 MR03 NARA

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25. Juni 2011

Objekt der Woche: antoniolupi gino

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Eingetragen von: Erneste Appell

Für gewöhnlich überzeugen die Stücke aus der Sanitärdesignschmiede von Antonio Lupi durch skulpturale Qualitäten - das bekannte Repertoire umfasst wuchtige Natursteinbadewannen oder expressive Marmorwaschbecken. Dass das Studio auch zartere und kreativere Töne von sich zu geben vermag beweist gino.

Dieser überträgt die Idee des Beistelltischs - bekannt aus Ess- und Schlafzimmer - in den Baderaum und nimmt somit Abstand von den herkömmlich wandbefestigten Handtuchhaltern und Ablageflächen seitlich von Badewanne und Waschbecken. Dies ermöglicht nicht nur die Nutzung von eleganten, dünnwandigen Sanitärobjekten, wie sie in letzter Zeit zunehmend auf dem Markt erscheinen sondern ist zudem flexibel, eine ungewohnte Besonderheit und dank den feinen Profilen und der sorgfältigen Detaillierung auch ein echter Hingucker!

antoniolupi gino

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