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17. März 2010

Objekt der Woche: Viega Rotaplex Trio F

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Eingetragen von: Erneste Appell

Von wenigen Ausnahmen abgesehen funktioniert Sanitärdesign so, dass die immer gleichen Aufgaben mit leichten technischen Änderungen hinter der Wand auch immer gleich gelöst werden. Um sich dann von der Konkurrenz abzuheben, die dasselbe tut, werden skulpturale Gestalter herangezogen, die das gewöhnliche Waschbecken, die gemeine Badewanne und die normale Toilette zum Designobjekt hochzustilisieren haben.

Der seltenste Fall ist nun die fantastische Kombination, dass eine technische Neuerung ein Objekt zum Spezialfall macht, ohne dass er spektakulär überformt werden müsste und dabei noch gestalterische Qualitäten hervorbringt. So geschehen beim Viega Rotaplex Trio F. Der neuartige Badewanneneinlauf funktioniert nämlich weder über die Seite aus der Wanne heraus noch über einen Einlaufhahn sondern durch die Auslaufrosette selbst. Dabei bildet sich ein ansehnlicher Wasserstern, der Vorgang ist nahezu unhörbar - angesichts vieler wasserfallartig tosenden Einlaufsysteme eine akustische Wohltat - und für Extrempuristen ist wohl auch die Tatsache, auf eine absolute Standardarmatur im Badezimmer verzichten zu können, ein schlagendes Argument.

Fazit: Eine technologische Neuerung ohne zusätzlichen Platzbedarf, dafür mit eleganten formalen und nutzungsbezogenen Vorteilen.

Viega Rotaplex Trio F

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12. Juni 2009

Objekt der Woche: Grohe Ondus

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Eingetragen von: Erneste Appell

Grohe ist eine deutsche Firma mit Erfolgsgeschichte: Als Europas grösster Hersteller hochwertiger Sanitärprodukte beweist das Unternehmen sich seit Jahrzehnten durch gelungene Designkreationen, die funktionieren. Die wie kaum eine andere Kollektion zahllos ausgezeichnete Produktreihe GROHE Ondus wurde nun erweitert und mit einem neuen Namen versehen: Ondus Digitecture.

Und in der Tat: Hier verschmelzen digitale Technologie und Architektur zu einer modularen Kollektion aus rechtwinkligen Fliesen im 5x5 Grid System, in welches sich die Produkte nahtlos einfügen. Die Formen sind selbstverständlich, die Farbwahl aufsehenerregend und die Technologie auf dem neusten Stand. 10 Punkte.

GROHE Ondus

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20. Mai 2009

Das Wasser bis zum Hals...

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Eingetragen von: Erneste Appell

... diese Redewendung umkehrend bringt DuschoLux in der aktuellen Kollektion unter dem Namen "Duscho Free" eine Badewanne heraus, bei welcher das Wasser eben nicht bei Brust oder Knie stoppt, sondern den ganzen Körper versinken lässt. Möglich ist dies nicht durch eine überdimensionale Proportion der Wanne oder eine Versenkung im Boden sondern über eine ganz gewöhnliche Überlaufrinne. Technologisch alles andere als innovativ, immerhin in wohl jedem Provinz-Schwimmbad zu finden, zeigt sich dieser Techniktransfer jedoch äusserst komfortabel und elegant.

DuschoLux > Duscho FREE

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12. März 2009

ISH: KWC ONO touch light

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Eingetragen von: Erneste Appell

Einer der auffallendsten Trends im Armaturendesign schien der zunehmend technologische Aspekt zu sein, von selbstreinigenden Geräten, über die sich selbst und den Menschen reinigende Toilette und die Wasserspar-Düse bis zur Halogenlampe im Düsenkopf, war so einiges zu sehen. Einige der interessantesten Produkte dieser Art dürften der KWC ONO touch Serie angehören. Das hier abgebildete Modell, touch light, lässt nach einmaligem Antippen des Kopfes kaltes Wasser strömen, bei zweimaligem Tippen kommt lauwarmes Wasser und bei dreimaligem Tippen warmes Wasser. Der Lichtring leuchtet demensprechend blau, orange oder rot und wenn die touch light fünf Sekunden am Stück gedrückt wird, so schaltet sich der automatische Reinigungsmodus ein und der Ring leuchtet grün.

Was vielleicht etwas nach Weltraum klingt und für den ein oder anderen die Assoziation der totalen Technologisierung des Alltags weckt, ist in Wahrheit äusserst simpel. Die Bedienung ist leicht, das Leuchten dezent und das Design überzeugt durch seine Einfachheit. So konnten die zwei Zylinder, von jeglicher Bedienungsapparatur befreit, denn auch den reddot design award 2008 gewinnen und sind für den Designpreis 2009 nominiert. Und die Kombination von klarer Form und bedienbarer technologischer Neuerung wird sie wohl zum heissen Anwärter machen.

Und wer hat's erfunden? Die Schweizer...

 KWC

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