Vielerlei kulturelle Errungenschaften werden, haben sie sich erst einmal im Habitus einer kulturellen Gemeinschaft verankert, nicht mehr hinterfragt. So essen wir mit Messer und Gabel und ein Produktdesigner sucht heute nach der perfekten Form für eben diese und selten nur nach einer neuen, besseren Möglichkeit, zu essen. Die Toilettenbürste ist nun eine ebensolche Konstante im europäischen Badezimmer und wenn man sich die Nachteile vor Augen hält - übelriechende Ablagerungen in der Halterung einhergehend mit einer schon bald unbefriedigenden Optik durch Verfärbungen - wird klar, wieso die Münchner Agape32 diesen Status Quo zu brechen versuchte.
Das Resultat dieser Anstrengungen nennt sich Wassertoilettenbürste Hydro und ist denkbar einfach: Ein an die Wand montierter Schlauch ersetzt die Bürste und ohne dass diese in Kontakt mit dem braunen Übel zu kommen hat, wird dies mit Hochdruck weggespült. Ein weiteres, wenn nicht das Highlight am Ganzen ist der Kopf aus orangenem Kunststoff, ein absoluter Hingucker.
Agape32 Hydro