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23. September 2009

Objekt der Woche: Hydro [Tod der Toilettenbürste]

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Eingetragen von: Erneste Appell

Vielerlei kulturelle Errungenschaften werden, haben sie sich erst einmal im Habitus einer kulturellen Gemeinschaft verankert, nicht mehr hinterfragt. So essen wir mit Messer und Gabel und ein Produktdesigner sucht heute nach der perfekten Form für eben diese und selten nur nach einer neuen, besseren Möglichkeit, zu essen. Die Toilettenbürste ist nun eine ebensolche Konstante im europäischen Badezimmer und wenn man sich die Nachteile vor Augen hält - übelriechende Ablagerungen in der Halterung einhergehend mit einer schon bald unbefriedigenden Optik durch Verfärbungen - wird klar, wieso die Münchner Agape32 diesen Status Quo zu brechen versuchte.

Das Resultat dieser Anstrengungen nennt sich Wassertoilettenbürste Hydro und ist denkbar einfach: Ein an die Wand montierter Schlauch ersetzt die Bürste und ohne dass diese in Kontakt mit dem braunen Übel zu kommen hat, wird dies mit Hochdruck weggespült. Ein weiteres, wenn nicht das Highlight am Ganzen ist der Kopf aus orangenem Kunststoff, ein absoluter Hingucker.

Agape32 Hydro

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14. Juni 2009

Tork Elevation

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Eingetragen von: Erneste Appell

Hygiene im Badezimmer - ein Thema das bei einem Designblog leicht zu kurz kommt. In unseren Breitengraden hat sich die Diskussion längst auf Lebensqualität, Gerüche, Materialität und vielerlei mehr verschoben, wo das "Kerngeschäft" des Badezimmers trotzdem die Reinigung und Pflege des Körpers bleibt. Diesem Kerngeschäft verpflichtet, bietet die deutsche TORK alles an, was - zugegeben eher in öffentlichen Toiletten - vonnöten ist. Vom Handtuchtrockner über den Seifenspender bis hin zum Raumbedufter wurde die gesamte Produktelinie nun in Zusammenarbeit mit Designer Thomas Meyerhoffer, einem in den USA lebendem Schweden, in ein neues Kleid gesteckt. Weiche, organische Formen und die Trendfarbe schwarz (man beachte die letzten beiden Beiträge) sind die Hauptzutaten eines Erfolgsrezepts. Mehr Informationen bei

TORK

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11. Dezember 2008

Objekt der Woche: Schwarz, sauber, super.

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Eingetragen von: Erneste Appell

Schwarz ist elegant und vielseitig kombinierbar und fand trotz allem erst spät den Einzug in das moderne Badezimmer. Zu lange galt weiss, als Verkörperung der Hygienevorstellungen der Moderne, als einzig korrekte Farbe. Zum Glück ist dies schon längst Geschichte.

Wir hatten darum schon zweimal schwarze Badewannen an dieser Stelle (von Lavernia y Cienfuegos und Antonio Citterio) und einmal riesige, schwarze Wandfliesen. Nun Teil vier der Black-is-Beautiful-Serie: Das schwarze Waschbecken.

Kurz und bündig: Das abgebildete Becken trägt den Namen Oscar, kommt wie so häufig aus italienischer Design-Schmiede, ist kubisch und klar geformt, aus hochwertigem Mineralmarmo hergestellt und ein absoluter Blickfang.

Merati

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5. Dezember 2008

Von Kafka bis Bohlen

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Eingetragen von: Erneste Appell

Duschen zählt zumindest in unseren Breitengeraden ganz selbstverständlich zur täglichen Körperhygiene. Dass jedoch gewisse Körperteile öfters gewaschen werden, versteht sich von selbst. Mindestens bei den Händen weiss das jeder. Doch auch so mancher Fuss könnte mehr Aufmerksamkeit vertragen. Und wem für die kleine Fusswäsche der Griff zum Duschkopf und nach unten zu den Füssen zu anstrengend ist, der kann die Fussdusche der italienischen Nobili Rubinetterie wohl gut gebrauchen.

Doch dann muss man konsequent auch Schuhe mit schnürsenkeln meiden, alle Regalböden unter einem Meter und jene über anderthalb abmontieren und am Besten garnicht mehr aufstehen. Denn eins ist klar: Die Fussdusche ist ein reines Gadget, nice to have, hübsch und in der Tat bequem - aber von den Grundbedürfnissen des Menschen ist sie etwa so weit entfernt wie Franz Kafka von Dieter Bohlen.

Nobili Rubinetterie

Bewertung: 3.0 von 1 Benutzern

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